Willkommen
Menschen mit Messie-Syndrom haben Schwierigkeiten ihren Alltag in räumlicher und zeitlicher Hinsicht gut zu organisieren, so dass häufig Chaos entsteht. Dies kann sich zeigen in zwanghaftem Sammeln und Horten, Wegwerfschwierigkeiten aber auch in übertriebenem Perfektionismus, im Termine-Aufschieben und chronischem Zuspätkommen.
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Über die SHG
Als Selbsthilfegruppe versuchen wir in einer akzeptierenden, angstfreien und auf positive Möglichkeiten ausgerichteten Atmosphäre uns gegenseitig in unserer Entwicklung zu unterstützen und unsere persönlichen Erfahrungen auszutauschen.
Darüber hinaus suchen wir nach Hilfsmöglichkeiten durch Lektüre geeigneter Bücher, durch den Austausch über und gegebenenfalls der Organisation von Beratungs-, Hilfs- und Therapieangeboten.
Wer Interesse hat kann jederzeit bei unseren offenen Gruppentreffen vorbei kommen.
Gruppentreffen: Ort: Hohenheimerstr. 75 bei EA (EG) 70184 Stuttgart Zeit: jeden Dienstag 19:30 Uhr abwechselnd 14-tägig: Gruppe I gerade KW / Gruppe II ungerade KW-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Worum geht es?
Was ist das Messie-Syndrom?
Dieses Erleben bringt automatisch Handlungsschwierig- keiten mit sich und man hat das Gefühl, dass die Energie nicht ausreicht, um normale Arbeiten zu verrichten. Die Situationen, die ein Handeln erfordern, schrecken ab und werden vermieden. So betrifft es insbesondere Menschen, die sich selbst als „Messies" bezeichnen und die häufig selbst benannte Schwierigkeiten mit dem Sortieren und mit der organisatorischen, planerischen und zeitlichen Einschätzung von Handlungen haben, die Routinetätigkeit sind.
Diese Unzulänglichkeit macht sich vor allem im Übergang von Gedanken zur Handlung (Nicht-Handlung) bemerkbar. Messies wünschen, etwas zu tun, und der Wunsch oder die Idee ist oft sehr stark. Dann kommt ein anderer Wunsch oder eine andere Idee und noch eine Idee... Dessen Verwirklichung aber bleibt aus. „Dieses mache ich später. Jenes mache ich morgen..." Weder später noch morgen entstehen die Handlungen, um die Ideen zu verwirklichen. Nach einer ganzen Reihe kleiner, zusammenhangloser Handlungen ziehen Konzentrationsstörungen eine dauernde Handlungsunfähigkeit nach sich. Jede Tätigkeit wird unmöglich.
Eine Betroffene berichtet: „Jede Kleinigkeit verlangt von mir riesige Anstrengung, obwohl ich mich zusammennehmen möchte. Ich schäme mich vor meinem Mann und meinen Kindern, die jedoch Verständnis haben. Ich kann es einfach nicht. Ein Geschirrtuch in die Hand nehmen? Schon das geht über meine Kräfte. Kochen soll ich auch. Aber auch das kann ich nicht. Hunderte von kleinen Gedanken beschäftigen mich, ohne dass ich sie in Zusammenhang bringen kann. Ich lasse alles an mir vorbei gehen, und mir ist todlangweilig... Dann lasse ich alles fallen und ergreife unter irgendeinem Vorwand die Flucht."
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Kontaktmöglichkeiten:
Über KISS
Telefon: 0711-6406117
oder über die Bundesgeschäftsstelle
Telefon: 05236-888 795
